Aptos-Node 1.49.1 macht Block-STM v2 zum Standard-Executor
Aptos Labs hat am 23. September aptos-node v1.49.1 veröffentlicht, laut Release-Notizen die Open-Source-Veröffentlichung einer Hotfix-Version. Die Notizen listen die zwischen v1.48.6 und v1.49.1 zusammengeführten Pull-Requests auf, und einige davon ändern, wie das Netz läuft.
Am sichtbarsten ist die Ausführung: Block-STM v2 ist jetzt standardmäßig aktiv (#20116). Block-STM ist die parallele Ausführungsengine von Aptos, die die Transaktionen eines Blocks optimistisch parallel ausführt und kollidierende erneut ausführt. Das Gas-Schema springt auf Version 49 (#20050).
Mehrere Einträge betreffen verschlüsselte Transaktionen im Konsens. Einer entkoppelt die Verschlüsselungsrunde von der Konsensrunde (#20065), ein anderer nimmt wiederholbare verschlüsselte Transaktionen von der Ausführung aus (#20115), ein dritter testet Übergänge zwischen Versionen der Entschlüsselungsmetadaten. Keyless-Konten, mit denen sich Nutzer über bestehende Identitätsanbieter anmelden, bereiten den Prüfschlüssel jetzt verzögert vor (#20148), und das Limit für föderierte JWKs wird angehoben (#20105).
Vieles andere ist Vorarbeit. Zahlreiche Einträge gehören zu "mono-move", der Arbeit an einer neuen Ausführungspipeline für Move mit Monomorphisierung von Generics, Vektoroperationen, Enums und nativen Funktionen. Der Speicher erhält APIs für Snapshots des heißen Zustands und eine Korrektur für nichtdeterministische Übernahmen in diesen Zustand (#20057), und die Notizen enthalten ein natives Positionsmodul für den Handel.

Was das bedeutet
Für Knotenbetreiber ist das Release ein Routine-Update mit einer Verhaltensänderung, die man beobachten sollte: einem neuen Standard-Executor. Parallele Ausführungsengines reagieren empfindlich auf die Last, daher sind Durchsatz und Latenz nach dem Wechsel die Zahlen, auf die es ankommt.
Die Einträge zur Verschlüsselung zeigen, wohin Aptos investiert - Transaktionen, deren Inhalt verborgen bleibt, bis die Reihenfolge feststeht, was auf Front-Running zielt. Die Notizen beschreiben Codeänderungen, keine Einführungspläne; sie zeigen also die Richtung, nicht den Zeitplan.