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Celestias Datenschicht Fibre schaffte 3,07 Tb/s im Test mit 120 Validatoren

Celestia gibt an, sein Datenverfügbarkeitssystem Fibre habe in einem End-to-End-Benchmark mit 120 Validatoren dauerhaft 3,07 Terabit pro Sekunde erreicht, berichtet NewsBTC. Getestet wurde die gesamte Kette: Kodieren neuer Datenblöcke, Verteilen und Speichern der Teile, Einsammeln der Validatorsignaturen und Einreichen der Commitments onchain.

Celestias Netz ist um die Datenverfügbarkeit herum gebaut, also um die Aufgabe, genug Daten zu veröffentlichen, damit jeder den von einem Rollup oder einer anderen Ausführungsschicht erzeugten Zustand prüfen kann. Wenn Blockchains Ausführung, Abwicklung und Daten trennen, verschiebt sich der Engpass dahin, wie viele Daten das System veröffentlichen und prüfen kann. Fibre ist Celestias Hochdurchsatzsystem für diese Aufgabe.

Das Team schätzt, dass die gemessene Rate unter den Annahmen des Benchmarks genug Rohdaten für fast zwei Milliarden Transaktionen pro Sekunde liefert. Celestia wie auch der Bericht betonen, dass es sich um einen Test handelt, der Fibre an extreme Durchsatzgrenzen bringen sollte, nicht um realen Nutzerverkehr im Mainnet, und dass der Vergleich in Transaktionen pro Sekunde Datenkapazität beschreibt, nicht tatsächliches Transaktionsvolumen.

Der Artikel nennt, was ein kontrollierter Benchmark nicht zeigen kann: Latenz unter realen Bedingungen, feindliches Verhalten, ungleiche Hardware, geografische Verteilung und wirtschaftliche Grenzen. Davon hängt ab, wie viel der gemessenen Kapazität zuverlässig und zu welchen Kosten nutzbar ist, sobald Anwendungen darauf angewiesen sind.

Celestias Datenschicht Fibre schaffte 3,07 Tb/s im Test mit 120 Validatoren
Celestias Datenschicht Fibre schaffte 3,07 Tb/s im Test mit 120 Validatoren — Coin Brief

Warum das wichtig ist

Durchsatzzahlen werden im Kryptobereich oft ohne ihre Bedingungen zitiert. Diese kommt mit ihnen: 120 Validatoren, Testumgebung, Rohdaten statt Transaktionen. Als Meilenstein einer Datenschicht ist sie aussagekräftig, als Aussage darüber, was Nutzer heute tun können, nicht – und das Team behauptet das auch nicht.