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Binance öffnet Auszahlungen in Phasen, 95 Prozent der Beute gedeckt

Binance veröffentlichte am 1. November um 04:08 UTC das vierte Update zum Einbruch in seine Hot Wallets. Phase eins der Auszahlungen sollte am selben Tag zwischen 06:00 und 09:00 UTC beginnen; Einzahlungen waren durchgehend nicht betroffen.

Phase eins umfasst fünfzehn Netzwerke: BTC, ETH (ETH, USDT, USDC), BSC (BNB, USDT, USDC), TRX, SOL, XRP, ZEC, DOGE, TON (USDT, GRAM), Polygon, AVAX C-Chain, Arbitrum, Base, Optimism und SUI. Binance hat die Token nach der Nachfrage der vergangenen Woche geordnet, will jedes Paar aus Netzwerk und Asset erst nach eigenen Stabilitäts- und Sicherheitsprüfungen freigeben und weitere Netzwerke später ergänzen. Während des Hochlaufs seien Verzögerungen möglich; eine gescheiterte Auszahlung in einem gelisteten Netzwerk könne einfach wiederholt werden.

Beim Geld verschiebt das Update den gedeckten Anteil erneut: rund 80 Prozent im zweiten Update, 90 Prozent im dritten vom 31. Oktober samt Proof-of-Reserves-Snapshot, nun rund 95 Prozent. Guthaben in BTC, ETH, USDT, BNB, SOL, USDC, XRP, USD1, RLUSD und ZEC gelten als vollständig gedeckt; die offenen 5 Prozent sind Token außerhalb dieser Liste, die laut Binance weniger liquide sind und sich in der nötigen Größenordnung langsamer kaufen lassen. Die Börse bekräftigt, den Verlust selbst zu tragen und ihn nicht an Nutzer weiterzugeben, und kündigt nach Abschluss der Untersuchung einen Bericht zum Vorfall an.

Binance öffnet Auszahlungen in Phasen, 95 Prozent der Beute gedeckt
Binance öffnet Auszahlungen in Phasen, 95 Prozent der Beute gedeckt — Coin Brief

Was das bedeutet

Die Reihenfolge der Freigabe zeigt, was Binance bereits belegen kann: Die Netzwerke der ersten Liste sind, mit einigen Ergänzungen, die Assets, die laut Börse vollständig gedeckt sind. Was weiterhin fehlt, ist die Erklärung, wie es zum Einbruch kam. Bis der Bericht zum Vorfall vorliegt, zeigt die Wiedereröffnung, dass Gelder wieder fließen, nicht dass die Ursache erledigt ist.

Geschrieben von Victoria Shinder.