EIP-8298 ergänzt Mempool-Regeln, damit SETCODEFROM nicht beliebig viele wartende Transaktionen entwertet
Der Entwurf EIP-8298, der mit SETCODEFROM eine Instruktion einführt, mit der ein Konto den Code-Hash eines bestehenden Quellkontos übernimmt, hat in einer am 6. Oktober ins EIPs-Repository übernommenen Änderung einen Abschnitt „Public Mempool“ erhalten.
Warum. Laut Begründung müssen Mempool-Regeln, die bereitgestellten Code als unveränderlich annehmen, „SETCODEFROM berücksichtigen“.

Die neuen Regeln, die nur für die öffentliche Mempool-Prüfung von EIP-8141-Frame-Transaktionen gelten und „den Konsens nicht berühren“:
SETCODEFROMsoll während der Ausführung des Validierungspräfixes verboten sein.- Ein Vertrag, der im Validierungspräfix über
CALL*oderEXTCODE*erreicht wird und eineSETCODEFROM-Instruktion enthält (ohnePUSH-Daten), soll wie ein Konto mit EIP-7702-Delegationsindikator behandelt werden, also als Konto mit veränderlichem Code. - Enthält ein solcher Vertrag stattdessen
DELEGATECALLoderCALLCODE, kann erSETCODEFROMüber delegierten Code erreichen. Knoten sollen seinen Code-Hash als Abhängigkeit verfolgen und begrenzen, wie viele wartende Transaktionen davon abhängen dürfen, „damit ein Code-Update nicht unbegrenzt viele Transaktionen ungültig macht“. So bleiben laut Text Proxy-basierte Konten nutzbar.
Der Stand. EIP-8298 ist ein Entwurf. Die Änderung umfasst zehn Zeilen und berührt keine Konsensregeln.
Primärquelle
EIPs repository
https://github.com/ethereum/EIPs/commit/c2471607ae30f665f2cfd878b7284ba39afeba75Geschrieben von Serguey Asael Shinder / Serguey Shinder.